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HG-Kalender
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Der Auswärtssieg ist da - HG gewinnt beim TSV Haunstetten |
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Auswärtssieg! Er war schon lange ersehnt, eigentlich gar überfällig und nun ist er der Bundesliga-A-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen im Rahmen einer mehr als zwölfstündigen Dienstreise nach Bayern endlich gelungen. Die Nachwuchs-Handballer gewannen beim TSV Haunstetten 39:30 (19:16). Nach den Unentschienden bei HBW Balingen/Weilstetten und der JSG Echaz/Erms waren dies die Puinkte 3 und 4 aus der Fremde. Es war eine Partie, in der den rund 100 Zuschauern einiges geboten wurde, das meiste aber entsprach nicht dem Geschmack der Einheimischen sondern dem der wenigen Anhängern der Kurpfälzer. Bis es soweit war, den Sieg zu feiern, war aber zunächst ein hartes Stück Arbeit zu verrichten und die Truppe neuaufzustellen. Erik Vobis besetzte dabei die vakante Position im linken Rückraum, Simon Förch erwies sich dafür als talentierter Physiotherapeut. | „Die Gäste stellen eine sehr homogene Mannschaft, die ihre Tore hauptsächlich über ihr schnelles Umschalten von Abwehr in Angriff erzielt, mit aggressiver Arbeit überzeugt und auch noch den besten Torschützen der Jugend-Bundesliga in ihren Reihen hat.“ So warnte TSV-Trainer Michael Rothfischer seine Jungs vor dem Gegner und teilweise schien dieser Aufruf nicht ungehört verhallt zu sein.
Denn genau die aufmerksame Defensive vermissten die HG-Trainer Jan Triebskorn und Manuel Postbiegel zu Beginn. Beim 7:4 (9.) zogen sie die Reißleine in Form einer Auszeit, brachten mit Tobias Beck eine Alternative ins Abwehrzentrum, die sich als Trumpfkarte erweisen sollte. Der Rückstand war bald Geschichte, Rothfischer griff beim 7:8 (14.) seinerseits zur grünen Karte. Unterstützt von vier Aluminiumtreffern der HG verlief die Partie eine Zeitlang ausgeglichen (13:11). Dann zogen die Badener die Zügel fester an. Über 16:13 (24.) ging es auf 26:19 (39.) auf und davon.
Doch dann wies die Deckung der HG wieder einige Lücken auf, die weidlich vom TSV genutzt wurden, vorne wurde trotz des eigentlich beruhigend wirkenden Vorsprungs zu ungeduldig gespielt, zu hektisch und ohne Erfolg abgeschlossen. Zeit für Postbiegel und Triebskorn erneut zur Besprechung zu bitten (46.), denn der Abstand war merklich geschrumpft. (26:29). Wie schon im ersten Durchgang griff dann auch der TSV-Coach seinerseits wieder fünf Minuten später zu diesem Mittel (27:32), denn seine Jungs hatten inzwischen völlig den Faden verloren, Oftersheim/Schwetzingen war wieder hellwach und aufmerksam, dominierte das Terrain. Und dies änderte sich bis zum Abpfiff nicht mehr.
Den „besten Torschützen“ hatte Rothfischer noch im Vorfeld angesprochen, verpasste Marius Steinhauser über lange Zeit auch eine Sonderbewachung. Doch das alles sollte wenig helfen. Nicht nur Siebenmeter und die gefürchteten Konter, meist nach langen Bällen von Torwart Max Schneider, brachte der „Steini“ im gegnerischen Netz unter, auch von der rechten Rückraum-Position lochte er siebenmal ein, insgesamt verbuchte er zwanzig Treffer. „Ich freue mich, dass ich unserer Mannschaft auf diese Weise helfen durfte“, blieb der Roter bescheiden. „Max und unsere Mittelmänner haben mich gut eingesetzt.“
HG: Schneider, Heckmann; Siegel (4), Kaiser (1), Mutschelknaus, Eberlein, Beck (4), Lahme (1), Vobis (8), Hecker, Klein, Steinhauser (20/4), Junker (1). mj
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