|
Zwei Tempogegenstöße eröffneten die Partie, drei Christian-Buse-Treffer folgten, zweimal war Philipp Stotz über die Mitte erfolgreich – bereits nach wenigen Minuten führte der Abstiegskandidat mit 7:3, beim 11:5 (21.) zog Laudenbachs Trainer die Notbremse in Form einer Auszeit, was aber auch HG-Trainer Wolfgang Braun die Gelegenheit gab, seinen Jungs neue taktische Anweisungen zu vermitteln. Jetzt mit Mirko Hess auf der Mitte wurde der Vorsprung eisern verteidigt, zeitweilig gar auf acht Tore Differenz ausgebaut, mehr wäre bei konsequenterer Chancenverwertung drin gewesen. Der sichere Vorsprung eröffnete dem Coach die Möglichkeit in Hinblick auf folgende Aufgaben diverse Spielzüge zu testen und allen seinen Akteure Einsatzzeiten zu überlassen. Der Sieg wurde ungefährdet eingefahren, das böse Ende überraschte die Hausherren erst nach Bundesliga-Partie gegen Eisenach, als das Ergebnis aus Oberflockenbach bekannt wurde. In den Sog wurde auch die vierte HG-Vertretung gerissen, die nun ihren Platz in der A-Klasse räumen muss.
„Unser Endspurt kam in dieser Saison einfach zu spät, aber es war zu sehen, was in dem Team drinsteckt, wenn man uns einfach normal Handball spielen lässt, die Schiedsrichter ihre Aufgabe so erledigen wie es erwartet wird und nicht drauf aus sind die Hauptdarsteller zu sein“, resümiert Braun und blickt auf einige der letzten Partien zurück.
HG: Winter, Kolander; Haas, Heß (1), Köhler, Wolf (1), Prokop (1), Bauer, Schäfer (2), Hoffmann (1), Stotz (6), Hess (3), Moore (4), Buse (7).
Spielfolge: 2:2, 5:2, 7:3, 11:5, 15:9 (HZ), 17:10, 23:15, 26:21. mj |