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Mit viel Spaß SGL mit 42:28 heimgeschickt

Mit dem eindrucksvollen Handball-Ergebnis von 42:28 (21:13) bezwang die HG Oftersheim/Schwetzingen die SG Lauterstein, die damit in der Abstiegszone der Baden-Württemberg-Oberliga verharrt.
Die Gäste begannen gleich mit einer Manndeckung gegen Holger Hubert um seine Kreise einzuengen, was aber als misslungen angesehen werden kann und nach der Pause aufgeben wurde. Nach sieben Minuten stand es 3:3 – das war es für die Schwaben dann auch schon in diesem Spiel (7:3). Dass Lauterstein zunächst, trotz deutlicher technischer Unzulänglichkeiten, nicht drastischer abgehängt wurde (11:8/18.), lag an dem großzügigen Übersehen von Stockfehlern seitens der Schiedsrichter und das Glück, manchmal verlorene Bälle zufällig zurückzubekommen. Welche Mannschaft das Spielfeld komplett dominierte war aber für jeden ersichtlich. Das Verhältnis von 10:4 bis zum Seitenwechsel spricht für sich. SGL-Trainer Wolfgang Funk: „Wir waren schlecht und hatten über das ganze Spiel betrachtet keine Chance gehabt.“ Er hätte da von den Seinen doch „mehr Biss erwartet, dass man sich mehr wehrt und besser präsentiert“.
Sein Gegenüber, HG-Coach Eyub Erden war dafür sehr zufrieden mit dem Gebotenen: „Es ist heute unheimlich gut gelaufen, vor allem im Angriff.“ Genau 21 Tore warfen die HGler in jedem Durchgang, allerdings benötigten sie im zweiten Spielabschnitt etwas mehr Versuche und hielten auch nicht mehr soviel von Deckungsarbeit, aber die war im Großen und Ganzen auch unnötig. Dafür wurde der Galerie einiges geboten, zum Beispiel Huberts Trickwürfe. Erden: „Wir haben schon in der ersten Halbzeit klargestellt, wer hier als Sieger rausgeht. Wir haben unser Spiel von der ersten Minute an durchgezogen.“ Und das recht zielstrebig. Nur sechs Angriffe bis zur Pause wurden nicht mit Erfolg abgeschlossen. „Normalerweise haben wir immer unsere Negativphasen. Aber heute will ich nichts hören über ein, zwei Tore, die vielleicht nicht fallen sollten. Unser 42 Treffer haben gezeigt, was wir heute wollten, hoch gewinnen und die Mannschaft hatte viel Spaß, auch weil die Zuschauer so mitgingen.“
Die magische Grenze von zehn Toren Differenz war nach dem Seitenwechsel schnell erreicht (24:14/35. – Jan Triebskorn fand Dario Tokur am Kreis). Um diese Marke herum pendelte der Wert nun lange Zeit (35:24/52.), dann wurde noch einmal Gas gegeben. Sven Rüffer beteiligte sich dabei mit dem kostenpflichtigen 40. Treffer.

HG: Schneider, Baumeister; Dumitru (1), Hubert (12/6), Nowak (3), Rüffer (2), Zwißler (5), Tokur (6), Scheffzek (3), Scholtes (3), Triebskorn (7).      mj 

« zurück 17.04.2011 12:42