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Baden-Württemberg-Oberliga – Saison 2012/2013
Zuhause eine Macht und auswärts gefürchtet
Nachdem als letztes auch
die württembergischen Handball-Ligen ihre Qualifikationsspiele zur Oberliga beendet hatten, standen
kurz vor Ablauf des Monats Mai die vier Aufsteiger für die kommende Runde fest. Allesamt sind es
keine absoluten "Newcomer". Das Quartett blickt auf insgesamt sieben vergangene Spielzeiten
zurück. In der abgelaufenen Saison waren Sandweier (Südbaden) sowie Heiningen und Weinsberg
(beide Württemberg) erstmals in der Klasse vertreten und hielten sie, während
Heidelsheim/Helmsheim bereits seine zweite Ehrenrunde drehte.
Neben dem schon länger
feststehenden Badenliga-Meister SG Nußloch (2009/10 in Baden-Württembergs Oberhaus auf
Schnupperkurs) und dem südbadischen Titelträger TuS Altenheim (02/03/04, 09/10) setzten sich im
östlichen Nachbarverband die MTG Wangen (08/09) und die SG Lauterstein (09/11) durch. Dieses
Quartett ersetzt Meister Großsachsen und seinen Vize Kronau/Östringen II, die es im badischen Duett
nach „oben“ in die Drittklassigkeit zog, sowie die Absteiger TB Kenzingen und
Heidelsheim/Helmsheim. Die württembergischen Staffelsieger Lauterstein (11:1 Punkte) und Wangen
(7:5) warfen übrigens mit dem VfL Waiblingen (6:6) und dem TSV Deizisau (0:12) keine Unbekannten
aus dem Rennen.
Die HSG Langenau/Elchingen wurde ebenfalls nach unten gereicht. Die
schwäbische Württemberg (Langenau)-Bayern (Elchingen)-Connection vor den Toren Ulms musste
allerdings erst noch vergeblich hoffen und den Ausgang der Relegation in der 3. Liga abwarten. Dort
vermochte sich die TSG Söflingen im Juni gegen VfL Eintracht Hagen nicht zu behaupten. Die HSG
Pohlheim traf dann zuvor kampflos (ihr Gegner DHK Flensborg verzichtete auf die Teilnahme, weil die
Spieler schon im Urlaub waren), auf die Hagener, verlor ebenfalls, rutschte dann aber nach der Pleite
und Insolvenz der Stuttgarter Kickers „hoch“ – und zwar erst im Juli. Eine Entscheidung, die sehr zum
Unmut der Ulmer Teilstädter in Söflingen fiel, die dann die Gerichtsinstanzen bemühten, vor dem
Bundessportgericht aber letztinstanzlich unterlagen.
Das Starterfeld wird dann noch von
den letztjährigen Kontrahenten Pfullingen, Willstätt, Pforzheim/Eutingen sowie TGS Pforzheim,
Schmiden, Kornwestheim und Altensteig komplettiert.
Noch mehr Fans zu den
Heimspielen locken
Die aktuelle Zusammensetzung der Liga und ob in Söflingen
oder in Langenau gespielt wird, war aber nicht das zentrale Thema im Vorbereitungsgeschehen des
Trainergespanns Christian De Maria und Cordana Covic. Hier ging es im wesentlichen wieder einmal
um die Grundlagen. Eigentlich so wie immer im Sommer, aber es war doch schon ein wenig anders.
„Die Jungs schwitzten, rannten und quälten sich für die kommende Saison. Mit viel Einsatz bereits in
dieser ersten Phase der Vorbereitung waren alle am Werk und machten mir große Lust auf, das was
noch folgen wird“, freute sich Chef-Coach De Maria über die Einsatzbereitschaft seiner Leute. „Zur
Verwunderung vieler Fans haben wir in der abgelaufenen Saison einige angestammte Kräfte ziehen
lassen und haben in der Hauptsache junge, hungrige Talente verpflichtet. Zudem haben wird es fast
geschafft, den gesamten A-Jugend-Bundesligakader des letzten Jahres in die Erste und die Ib zu
integrieren und sind der Vision, Leistungshandball mit möglichst vielen eigenen Talenten zu zeigen,
gefolgt. Im aktuellen Kader sind acht Spieler dabei, die bereits in der HG-Jugend spielten. Diesen
Umschwung in der Kaderzusammenstellung haben alle Beteiligten mit großer Überzeugung
beschlossen und unterstützt. Dabei soll nicht vergessen werden, dass der Grund für einen Spieler, bei
uns zu spielen, die Leistung sein muss. So haben alle bereits zumindest einmal gezeigt, dass sie in
der Lage sind, in dieser Klasse zu bestehen.“
An ihm und seiner Mitstreiterin Gordana
Covic liegt es nun, aus einer Horde talentierter Burschen eine schlagkräftige Mannschaft zu bilden, die
zu Hause eine Macht darstellen soll und auswärts gefürchtet sein will.
Aber, so De Maria,
„auch dieses Jahr gibt es einige Mannschaften, die mit ihren Kadern klar Kurs auf die 3. Liga nehmen
wollen. Dazu zähle ich Pfullingen, Willstätt und Söflingen. Mit den Verstärkungen aus dem Frühjahr ist
Weinsberg so ein bisschen mein Geheimfavorit, und unsere Freunde aus Pforzheim werden ebenso
versuchen, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.“
Der Cheftrainer ergänzt: „Zu dem
Enthusiasmus und der Einsatzfreude, die wir Ihnen, unseren Zuschauern und Anhängern, dieses Jahr
bieten wollen, kommt die Hoffnung, dass sich noch mehr Schwetzinger und Oftersheimer für unsere
HG interessieren und unsere Hallen zu begeisterten Festungen ausbauen. Wir treten als Team an, um
Einsatz, Kampfgeist, Spielwitz und Tempo auf den Platz zu bringen. Je mehr von Ihnen kommen, um
dies zu sehen, umso besser, toller und ereignisreicher sollte es für uns alle werden. Das Team und
ich, wir alle freuen uns auf diese kommenden Aufgaben und auf Ihre Unterstützung.“
Zugänge
Florian Siegel, Christoph Kaiser, Simon Förch, Marcel
Klein, Arthur Fink, Tobias Schlupp (alle eigene Jugend), Stephan Ebel (HG-Ib-Team), Phillip Kinscherf
(TSV Birkenau), Marius Kleinert (SG St. Leon), Alexander Sauer, Daniel Unser (SG Kronau/
Östringen), Janis Wolf (SG Nußloch).
Abgänge
Sebastian Geider (SG Kronau/Östringen III), Marius
Steinhauser (Rhein-Neckar-Löwen), Sebastian Schubert (TSG Haßloch), Holger Hubert (TV
Eppelheim), Sven Rüffer (SG Nußloch), Marcel Bolling (SG Nußloch), Tobias Scholtes.
Trainer
Christian De Maria, Realschullehrer, Trainer bei HG seit
Oktober 2011
Bisherige Vereine: TSV Oftersheim, TV Schwetzingen, TSG Ketsch, TSG
Plankstadt, TV Edingen
Co-Trainerin
Gordana Covic, Sportcoach
Manager
Alexander Just
Physiotherapeutin
Sandra Daub
Presse
Mike Junker, presse@hghandball.de, Telefon 0160/3245944
Eintritts-/Dauerkarten
Mike Seidling, Telefon 06202/52036
Halle
Nordstadthalle Schwetzingen, Grenzhöferstraße, 68723
Schwetzingen, Telefon 06202/925663, Fassungsvermögen: 950 Zuschauer
Karl-Frei-Halle
Oftersheim, Hardtwaldring 6, 68723 Oftersheim, Telefon 06202-5778712, Fassungsvermögen: 800
Zuschauer
Bildunterschrift
Hintere Reihe von links: Gordana
Covic (Co-Trainerin), Tobias Schmidt, Phillip Kinscherf, David Ganshorn, Jonas Baumeister, Daniel
Unser, Max Schneider, Arthur Fink, Simon Förch, Tobias Schlupp, Christian De Maria (Trainer), Sandra
Daub (Physiotherapeutin)
Vordere Reihe von links: Jan Triebskorn, Marcel Klein, Peter Nowak,
Marius Kleinert, Florian Siegel, Erik Vobis, Stephan Ebel, Janis Wolf, Alexander Sauer, Christoph
Kaiser.