Die HG-Jungs offenbarten in der ersten Hälfte einige Unsicherheiten beim Passspiel, ließen beste Einschussmöglichkeiten aus und scheiterten mehrfach an einem gut aufgelegten Gästetorwart. Allein drei Versuche vom 7-Meter-Punkt konnten nicht im Kasten versenkt werden.

In der Abwehr wurde zudem nicht konsequent genug zugegriffen, was die Gäste mit ihrer Körperlichkeit zu nutzen wussten. Insgesamt führte dies unnötigerweise dazu, dass die HG die erste Halbzeit an die Gäste abgeben musste (13:14).  

 

Coach Jörg Madinger konnte bis hierhin mit dem durchwachsenen Start nicht zufrieden sein. Nach der Halbzeit war eine deutliche Steigerung erforderlich. 

 

Mit Ballbesitz für die Gäste startete die zweite Hälfte und es bestand das Risiko, mit zwei Toren in Rückstand zu geraten. Aber wie ausgewechselt präsentierten sich die HG-Jungs und zeigten, dass sie es auch durchaus anders können. So konnten in den ersten Minuten viele Angriffe der Gäste unterbunden und für schnelle Gegenstöße genutzt werden. Auch weiterhin blieb das Tempo hoch. Immer wieder konnten die Junghyaenen die noch nicht formierte Abwehr mit ihrem schnellen Spiel überraschen. 

 

Die Abwehr stand nun besser zusammen und es war für die Gäste mit ihrer teilweisen robusten Spielweise nicht mehr so einfach, durchzubrechen. Auch die Torwartleistung auf HG-Seite steigerte sich, wenngleich doch noch so mancher Abpraller wieder beim Gegner landete. Lag man zur Halbzeit noch 1 Tor zurück, konnte man sich durch den Zwischenspurt bis in die 46 Spielminute mit 6 Toren absetzen. 

 

Am Ende stand aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte ein verdienter Sieg fest (32:28). Auch wenn dies nicht die beste Saisonleistung der HG-Truppe war, so konnte man den „4-Punkte-Sieg“ gegen einen bis dahin punktgleichen Gegner feiern. 

 

Am kommenden spielfreien Wochenende wird sich die HG-Truppe nicht ausruhen und sich in dem Turnier in Selestat (Frankreich) der dortigen Konkurrenz stellen. 

 

Es spielten:

Larsen Angermann, Lennart Beisel, Luca Berghoffer, Nick Busack, Valentin Clarius, Luka Hartmann, Marc Kern, Marcel Kind, Felix Merkel, Norman Merkel, Niklas Michalski, Till Nasgowitz, Simon Otto

 

Trainer: Jörg Madinger und Hamza Hakic

 

mm