Die Tabelle wies die SG Edingen/Friedrichsfeld in der noch jungen Badenliga-Saison vor diesem Spiel auf dem zweiten Platz aus. Mit einem Spiel weniger rangierten die Junghyänen zunächst noch auf dem vierten Rang. Wollte man den erwartungsgemäßen Schritt nach oben in der Tabelle gehen, so hieß es von Anfang an, das Spiel selbstbewusst und entschlossen zu gestalten. 

Bereits in den ersten Sekunden dieses Spiels zeichnete sich ab, dass dieses Ziel von den HG-Jungs voll und ganz umgesetzt würde. Man sah temporeichen und spielerisch ansehnlichen Handball. Bei den eigenen Angriffen wurde variabel gespielt und in der gegnerischen Abwehr mit viel Bewegung Lücken gerissen, die für Torerfolge konsequent genutzt wurden. So ging es munter auf und ab. Der Gegner ließ nicht nach und nutzte die Chancen vorwiegend durch Einzelaktionen eines seiner Rückraumspieler. Die HG konnte sich zwar bis zur Pause (14:18) etwas absetzen, aber der Vorsprung war nicht so groß, wie es anhand spielerischen Unterschiede hätte sein können. 

 

Das Spiel war in den ersten Minuten der zweiten Hälfte unverändert. Schnelle Mitte, schön und variabel herausgespielte Tore. Von beiden Seiten wurde den Zuschauern ein tolles Handballspiel geboten, das durchweg sehr fair geführt wurde. 

 

Auch als sich der Abstand kurzzeitig auf 3 Tore reduzierte, brachte das die HG-Truppe nicht aus der Ruhe.  Man spielte weiter überzeugt nach vorne, nutzte die schön herausgespielten Chancen und ließ hinten nicht mehr viel zu. Ein zwischenzeitlicher 11-Tore-Unterschied konnte herausgespielt werden, welcher auch in dieser Höhe die spielerischen Verhältnisse auf dem Platz wiedergab.

 

Letztlich waren es ein paar Nachlässigkeiten in den letzten beiden Minuten, die die Gastgeber für eine Ergebniskosmetik nutzten. Im Ergebnis ein souveräner Sieg (27:35), der zu keiner Zeit gefährdetet war. 

 

Coach Madinger zeigte sich mit den gezeigten Leistungen zufrieden. Vieles von dem, was man sich vorgenommen hatte, hat prima geklappt. Einzig die Zahl der Fehlwürfe sind abzustellen, wenn man auch in engeren Spielen als Sieger vom Platz gehen möchte.  

 

Besonders hervorzuheben ist auf Seiten der HG vor allem die mannschaftliche Ausgeglichenheit auf allen Positionen und der Blick für den jeweils besser postierten Spieler. Von Spiel zu Spiel zeigen sich positive Entwicklungen im gemeinsamen Spielverständnis. 

  

Es spielten: Larsen Angermann, Lennart Beisel, Luca Berghoffer, Nick Busack, Valentin Clarius, Luka Hartmann, Marc Kern, Marcel Kind, Felix Merkel, Norman Merkel, Niklas Michalski, Till Nasgowitz, Simon Otto

Trainer: Jörg Madinger 

mm