Beim gut besetzten Füchse-Cup in Berlin präsentierte sich die B-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen sehr gut. Für die Trainer ein gutes Zeichen für die bevorstehende Oberliga-Saison. „Für uns als Trainerteam war dieses Turnier wichtig, um festzustellen wie der derzeitige Stand unserer Vorbereitung ist. Hier war deutlich zu erkennen, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Wir konnten mit den besten Mannschaften Deutschlands mithalten. Nun wird die nächste vorbereitende Maßnahme das Turnier in Wiesloch (Metropol-Regio-Cup) sein. Auch hier werden mit Pforzheim/Eutingen, Kronau/Östringen und TSG Friesenheim Hochkaräter am Start sein“, fasste Head-coach Detlef Röder seine Eindrücke zusammen.

HG Oftersheim/Schwetzingen  SC DHfK Leipzig  16:11                                                                                                

Die freitäglcihe Auftakt-Partie war zu Beginn durch Nervosität auf beiden Seiten geprägt. Die Sachsen legten diese etwas früher ab und führten nach fünf Minuten mit 1:3. Doch die Kurpfälzer zeigten ihren Fans, dass sie hochmotiviert nach Berlin gereist waren. Bereits in der zehnten Minute war auch die Nervosität bei den Jungs der HG abgelegt und sie stellten die Anzeigetafel auf 6:4. Nun legten sie richtig los. In Minute 20 führten sie aufgrund einer starken Abwehrleistung bereits mit 11:5. Am Ende stand gegen die stark eingeschätzten Sachsen ein 16:11-Sieg auf dem Tableau.

HG – Oure 15:13

Mit diesem Sieg und mit mächtig geschwellter Brust trat die HG am frühen Samstagmorgen gegen Oure, eine Mannschaft aus Dänemark an. Die körperlich deutlich stärkeren Dänen wurden von den Spielern der männlichen B-Jugend förmlich überrannt. Bereits nach 4 Minuten führten die Jungs mit 6:2. In Minute 15 stand es bereits 10:4. Nun wurde vom Trainerteam die eine oder andere Position gewechselt, was in der Abwehr und im Angriff für sieben Minuten zu einem Bruch führte. Dennoch waren die Badener in der Lage, das Spiel, ohne Gefahr zu laufen es zu verlieren, mit einem Sieg über die Runde zu bringen. Mit dem Schlusspfiff stand auf der Anzeigetafel ein 15:13.

HSV Hamburg – HG 15:25

Nach diesem Spiel wollten die Jungs der HG den Gruppensieg. Gegen die Mannschaft des HSV Hamburg wurde im Füchsebau (Sporthalle der Reinickendorfer Füchse Berlin) das dritte und letzte Vorrundenspiel bestritten. Dieses Spiel begann von beiden Seiten sehr schwungvoll. Nach einer Minute stand es bereits 2:2. Nun besannen sich die Jungs der HG und stabilisierten die Abwehr wie gewohnt. Über die Stände 5:2, 9:3,11:6,20:12 setzten sich die Nordbadener stetig weiter ab. Beim 25:15 wurde das Spiel aufgrund eines unglücklichen Zusammenpralls zweier Spieler abgebrochen, da sich der Hamburger eine stark blutende Kopfverletzung zuzog. Das dritte Spiel war gewonnen und somit als Gruppensieger die Finalrunde erreicht.

HG – SG Kronau/Östringen 13:14

In der Finalrunde trafen die Jungs der HG sonntagsmorgens auf einen Ligakonkurrenten, die Rhein-Neckar-Löwen von Kronau/Östringen. Den besseren Start hatte die HG mit 3:1. Das Spiel entwickelte sich zu diesem erwarteten Kräftemessen und war bis zum Ende ausgeglichen. Aufgrund zweier Verletzungen auf Seiten der HG kam es zu einem kurzen Bruch, den die Löwen konsequent nutzten. Doch die Jung-Hyänen bissen sich durch und holten den Rückstand bis zum 13:14 auf. Der letzte Wurf der HG wurde vom gut aufgelegten Keeper der RNL pariert. Insgesamt war dies eine hochklassige Partie mit dem glücklicheren Ende für den Favoriten.

HG – VfL Potsdam 14:15

Für die HG ging es im zweiten Spiel gegen Potsdam um den Einzug ins Finale um Platz 3. In diesem Spiel gaben die Jungs nochmal alles. Bis zur 17. Minute lagen die Jungs voll im Soll (12:8). Bei einem Sprungwurf von Linksaußen verletzte sich aber erneut ein Spieler. Jetzt bemerkte man, dass die Körner langsam aufgebraucht waren. Der Vorsprung schwand und konnte nicht mehr verwaltet werden. Am Ende siegte der VfL Potsdam 15:14.

HG – TV Großwallstadt 17:18

Das letzte Spiel, jenes dann um Rang 5, musste nur 30 Minuten später gegen Großwallstadt ausgetragen werden. Auch in diesem Spiel zeigten die HGler eine souveräne Leistung. Allerdings ging auch dieses mit 17:18 ganz knapp verloren.

Mit dem sehcsten Platz bei diesem hochklassigen Turnier kann das Trainerteam sehr zufrieden sein. Sechs Spiele innerhalb von nur zwei Tagen auf diesem Niveau wird für die Entwicklung der Jungs eine wichtige Erfahrung für die kommende Runde gewesen sein.

HG:  Florian Steinbach, Lucas Zacharias, Timo Röhling, Adrian Heid, Raul Seidenfuß, Steven Beck, Dennis Folz, Felix Kruse, Jacob Clarius, Finn Thüre, Frederick Redmann, Max Keller, Yannik Polifka, Leon Haase.