ASG Rot/Malsch - HG O/S 19:20 (10:15)

Coach Justin Hahne und seine Mannen von der B2 der HG Oftersheim/Schwetzingen hatten das erwartet schwere Spiel gegen die Spielvereinigung von Rot und Malsch. Trotzdem wurde ein erarbeiteter 15:10-Vorsprung aus der ersten Halbzeit bis zum knappen 20:19-Sieg über die Zeit gerettet.

Die Jungs setzten von Anfang an die Vorgaben ihres Trainers um. Das Abwehrzentrum war komplett dicht und ließ nur Chancen von außen zu. Diese Würfe wurden aber zumeist vom überragenden Johannes Beck im Tor vernichtet. Im Angriff spielte die HG wie erwartet gegen eine extrem offensive 3:3-Deckung, so dass die Rückraumspieler an die Mittellinie zurück gedrängt wurden. Allerdings wussten die Jungs mit einem variablen Einläufer- und Kreisläuferspiel dagegen zu halten. Immer wieder wurde der freie Mann gefunden und bis zur 100-igen Chance gewartet, welche dann sicher verwandelt wurde.

Die HG spielte einen furiosen Handball, welche vom gastgebenden Trainer Gerhard Weidner beim 1:7 durch eine Auszeit unterbunden werden sollte. Durch kleine Umstellungen schafften es die Gastgeber, die ungewöhnliche Deckung (3:1:2) der Gäste auseinander zunehmen. Aber im Angriff spielten die Jungs aber konsequent weiter so dass zur Pause noch ausreichend Vorsprung vorhanden war. Jetzt galt es für die Jungs zu verschnaufen, da diesmal nur zwei Spieler zum Wechseln dabei waren.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielten die Jungs aus Schwetzingen und Oftersheim nicht mehr so geduldig und so stieg die Fehlerquote, was die gegnerische Mannschaft näher heran brachte. Allein Johannes Beck war es zu verdanken, dass sie nicht „überrollt“ wurden (Frederic Redmann: „Johannes, du Biest.“). Zudem rieben sich die Jungs zusehends am Schiedsrichtergespann auf, welches eine zugegeben großzügige Regelauslegung hatte.

Beim 18:20 (50.) nahm die HG ihre letzte Auszeit, um sich auf die offene Manndeckung der Gastgeber vorzubereiten. Es wurde klar ausgemacht, dass sich die Jungs ohne Ball noch mehr bewegen müssen. Das ging allerdings gründlich schief, da die ASG einen Fehlpass ausnutzte und 10 Sekunden vor Schluss nochmal auf ein Tor ran kam. Allerdings machte Redmann das einzige richtige und schleuderte den Ball direkt nach dem Anwurf in die Weiten der Halle, so dass die restlichen Sekunden ohne Ergebnis herunterliefen.

Justin Hahne dann mit Lob und Tadel: „Es war eine richtig geile erste Halbzeit, die aber auch noch nicht perfekt war. In der zweiten Halbzeit haben wir leider den Kopf verloren und einen starken Gastgeber wieder Luft gelassen. Jetzt gilt es nächstes Wochenende gegen Nußloch einen weiteren Sieg zu holen, um das Jahr versöhnlich abzuschließen."

HG: Beck; Mergenthaler (1), Wölfel (3), Oppek (1), Baumann (6/1), Redmann (1), Konrad (2), Drees (2), Stapf (4).              jh