HG Oftersheim/Schwetzingen - SG Nußloch  27:20 (13:9)

Am letzten Wochenende schaffte die SG Nußloch die Überraschung des Spieltages in der B-Jugend-Badenliga und besiegte den TSV Birkenau deutlich mit sieben Toren Differenz. Die Jungs der HG Oftersheim/Schwetzingen waren also gewarnt, dass hier eine Mannschaft mit entsprechendem Selbstvertrauen auflaufen würde und letztlich behielten sie – ebenfalls mit einem Abstand von sieben Treffern – mit 27:20 (13:9) auch die Oberhand.

Nach anfänglichem Abtasten war klar, dass die Gäste der unangenehme Gegner werden würde, der zu erwarten war.  In  der achten Minute schafften es die Hausherren dennoch, die erste Drei-Tore-Führung (5:2) zu erzielen. Nun lief das Angriffsspiel der HG. Die Abwehrleistung ließ allerdings noch zu wünschen übrig. In dieser Phase war es der sehr guten heimischen Torwartleistung geschuldet, dass Gästetrainer Rainer Herb in der 18. Minute beim von 9:4 die Grüne Karte legen musste. Das Spiel der SGN wurde danach allerdings nicht besser. Die Gastgeber hätten bis zum Pausentee ihre Führung weiter ausbauen müssen, aber technische Fehler und mangelnde Konzentration im Abschluss führten dazu, dass die Nusslocher etwas verkürzten.

Die Anfangsphase der zweiten Hälfte gehörte dann aber Nußloch. In Minute 30 erzielte es den Anschlusstreffer zum 15:14. Technische Fehler im Angriff führten zu Kontern der SGN, die David Bonelli immer wieder erfolgreich abschloss. Das Spiel drohte zu kippen. Durch geschicktes Wechseln schaffte es das HG-Trainerteam, wieder Ruhe im Aufbauspiel einkehren zu lassen. Die Abwehr stabilisierte sich und innerhalb von nur zehn Minuten war der frühere Fünf-Tore-Vorsprung wieder hergestellt (21:16). Letztendlich war der kämpferische Einsatz in der Deckung und der Wille, dieses Spiel unbedingt zu gewinnen, ausschlaggebend. Mit einem sehenswerten Kopfleger mit der Schlusssirene schafften es die HG-Jungs letztendlich doch noch, deutlich zu siegen.

Trainer Detlef Röder in seinem Fazit: „Wir wussten, dass die SGN durch schnelles Spiel zu ihren Erfolgen kam. Wir als Trainer forderten deshalb von all unseren Akteuren schnelles Rückzugverhalten. Dies schafften wir nur bedingt, da immer wieder technische Fehler oder unnötig genommene Würfe die Nußlocher zu Kontern einluden. Wir kämpfen zwar in der Abwehr, haben aber immer wieder durch individuelle Fehler und Abstimmungsproblemen die Gegner aufgebaut. Dies werden wir in unser tägliches Training mit aufnehmen und versuchen, in Zukunft solche Fehler zu minimieren.

HG: Julian Hörner (2), Jonas Hideg (2), Jan Zecevic (2), Daniel Schiller (5), Adrian Heid, Raul Seidenfuß (5), Steven Beck, Alexander Zemella (2), Dennis Folz, Sebastian Brand (2), Felix Kruse (2), Bastian Hörner (1), Florian Steinbach, Jacob Clarius (4).       dr