Es ist nicht gerade als Katastrophe zu bezeichnen, aber eine große Enttäuschung, ein gewisser Rückschlag war es schon: In drei Anläufen scheiterte die HG-A-Jugend jeweils nur hauchdünn an der erneuten Qualifikation zur Jugend-Bundesliga Handball (JBLH), präsentierte sich in insgesamt vier Turnieren aber durchaus ansprechend, scheiterte letztlich nur an Nuancen. Doch die Verantwortlichen waren nicht geschockt, hatten den Alternativplan schon in der Schublade parat.

Die Jungs, die fast geschlossen an Bord blieben, wurden in den Vorbereitungsbetrieb der beiden oberen aktiven Mannschaften eingegliedert. Dort soll ihre individuelle Ausbildung weiter vorangetrieben werden. Für den A-Jugendbereich übernimmt nun Nachwuchsleistungskoordinator Holger Löhr auch als Trainer die Verantwortung. Er wird in einer Art „Zwischensaison“, so der zuständige stellvertretende Jugendleiter Markus Barthelmeß, den Aufbau eines schlagkräftigen Teams für die kommende Qualifikationsphase zur JBLH angehen. Daneben ist aber auch fest ins Auge gefasst, einen der vorderen Plätze in der Badenliga zu belegen – wie es auch für die B-Jugend eingeplant ist. Denn nur dann ist überhaupt eine Teilnahme an der erneuten Ausscheidung zur höchsten Spielklasse Deutschlands gewährleistet. Löhr ist sich sicher, den Spagat zwischen individueller Spielerförderung und ergebnisorientiertem Handball im Rundenbetrieb zu schaffen.