Nichts zu holen war letztlich für die HG Oftersheim/Schwetzingen II beim in der Badenliga abstiegsbedrohten TV Knielingen, wo sie 21:27 (6:11) unterlag. Der entscheidende Rückstand stand schon beim 8:2 (20.) fest und änderte sich im weiteren Spielverlauf nur noch in Nuancen. Besser soll es am Sonntag (18 Uhr, Karl-Frei-Halle) gegen die HSG St. Leon/Reilingen laufen.

Besser lief es auch kurzfristig als Adrian Wiegand zwei Schnellangriffe zum 9:5 (24.) abschloss. Beim zweiten Wurf allerdings kam es zu einer Berührung mit Knielingens Tormann Felix Schucker so dass keine kontrollierte Landung mehr möglich war. Für den rechten Flügelflitzer war das Spiel damit vorbei (Verdacht auf Bänderriss in Knie). Der Gast war anschließend zu mehrfachen Improvisationen gezwungen, da die Rechtsaußenposition nicht doppelt besetzt ist.

Trainer Mathias Polifka war dementsprechend nach der Partie wenig begeistert von dem Auftritt seiner Jungs. Der Ausfall Wiegands sei allerdings nicht spielentscheidend gewesen, betonte er: „Wir waren nicht präsent genug, haben nicht den Willen gezeigt, haben nicht mit der Leidenschaft wie gegen den HSV gespielt. Dazu haben wir uns zu schlecht bewegt, jeder stand in der Abwehr für sich allein.

Für den TVK war der Sieg nach fünf Niederlagen in Folge enorm wichtig, war er doch vor der Partie mit den beiden Schlusslichtern Plankstadt und Bretten punktgleich. Coach Erkan Öz lobte deshalb: „Zuvor haben wir nicht so eine Einstellung wie heute gezeigt. Unsere Abwehr zeigte sich mit ihrem Pressing gut, zwang die HG zu Fehlern.  Trotz vieler vergebener Chancen haben die Jungs weiter Gas gegeben.“ So blieb nach Auswertung der Statistik auch festzuhalten, dass die HG insgesamt 34 Angriffe nicht abschloss und nur Torhüter Max Herb (besonders in Hälfte 1) mit sienen Paraden Schlimmeres verhindert hatte.

HG: Gärtner, Herb; Lahme (3), Geisler, Siegel (2), Lux (1), Fink (2), Fendrich, Dexheimer (5/5), Demel (3), Wiegand (2), Leibnitz (2), Hakic, Hahne (1).            mj