HG II muss auch Hardheim passieren lassen

Der TV Hardheim trat als Letzter der Handball-Badenliga bei der HG Oftersheim/Schwetzingen II an. Doch die Hausherren verloren 21:28 (12:13) und mussten den Kontrahent vorbeiziehen lassen.

Dass die Personalsituation dann doch nicht so günstig war, wie zuvor erhofft, könnte als Mosaikstein einer Begründung für das Scheitern dienen, erklärt aber nicht ganz den Spielverlauf mit seinem negativen Ausgang. „Wir haben nach unserem starken Beginn zunächst ein bisschen den Faden verloren, aber dennoch bis zur Pause einigermaßen gut mitgespielt“, meinte Trainer Matthias Polifka. „Aber danach waren wir wieder zu undiszipliniert, brachten mit unseren unnötigen Fehlern den Gegner so richtig ins Spiel. Dessen Vorsprung war dann nicht mehr aufzuholen für unser Team.“

Die Heimmannschaft hatte sich zunächst sehr selbstbewusst präsentiert, lieferte den von ihrem Coach geforderten „soliden Handball“ ab. Die drei langen Kerls im TVH-Rückraum kamen kaum zur Entfaltung. Kompromisslos Florian Siegel von Linksaußen, routiniert Niklas Krämer am Kreis sowie Valentin Demel einmal aus der zweiten Welle und anschließend im Alleingang sorgten für ein 4:0. Auch das erste Gegentor war überflüssig, doch der abgewehrte Ball kam als Abpraller in die falschen Hände.

Der biedere Gast kam aber nun ohne Glanz und mit viel Mühen zu vermehrten Treffern und nach dem Seitenwechsel war Oftersheim/Schwetzingen überhaupt nicht mehr in der Lage, der Partie seinen Stempel aufzudrücken (14:19). Das Heimteam fing sich zwar wieder, ein Aufbäumen fand statt, eine richtige Aufholjagd indes nicht. Dazu war die Quote erfolgreich abgeschlossener Angriffe eindeutig zu gering.

HG: Sartorius, Herb; Siegel (4), Fink (2), Fendrich (3), Dexheimer, Krämer (4), Demel (5/1), Leibnitz (2), Hahne (1).              mj