An der Spitze der 3. Liga Süd  läuft es nun wohl auf einen Zweikampf zwischen Nußloch und Horkheim (ein Punkt zurück) hinaus. Am hinteren Ende hat nun die SG Pforzheim/Eutingen wohl das Relegationsticket gezwickt.

SG Nußloch – VTV Mundenheim 38:20 (16:7)

Der Vorletzte war der SGN nie gewachsen. Nußloch bleibt im Fernduell auf Meisterschaftskurs. VTV-Coach Patrick Horlacher, war einigermaßen froh, dass sein Team keine 40 Gegentore kassiert hatte. „Das war das Ziel.“

TSB Horkheim – SG Pforzheim/Eutingen 37:28 (15:16)

Auch Verfolger Horkheim gab sich spätestens nach der Pause keine Blöße mehr (28:21). Hatte aber zuvor auch schon 12:5 vorgelegt und dann ein wenig die Zügel schleifen lassen. „Wir hatten einen kleinen Hänger kurz vor dem Seitenwechsel, solche Phasen gibt es eben“, nahm es Trainer Jochen Zürn gelassen hin. „Wir haben versucht, das Maximale herauszuholen, leider hat es nicht geklappt“, meinte SG-Coach Alex Lipps, der sich ohnehin nicht so viel ausgerechnet hatte.

SG Kronau/Östringen II – HBW Balingen-Weilstetten II 34:32 (17:15)

Die Chance auf den Titel ist bei HBW nun stark gesunken. Zu fehlerhaft war die Spielweise des Gastes. „Wir haben einfach zu viel verballert“, meinte dessen Trainer André Doster. Kronau/Östringen ist nun neunfach in Serie ungeschlagen. Die SG führt dadurch gemeinsam mit Nußloch die Rückrundentabellen an.

TGS Pforzheim – HG Oftersheim/Schwetzingen 34:24 (16:15)

Direkt nach der Pause war beim Gast die Luft komplett draußen. Die TGS zog auf und davon (23:18) und wahrte so eine theoretische Minimalchance im Aufstiegsrennen. Aber laut Pforzheims Chef Wolfgang Taafel sei dieses Thema abgehakt. Die ansässige Zeitung hatte bereits im Vorfeld der Partie den Rückzug des Lizenzantrages für die 2. Liga vermeldet.

TuS Fürstenfeldbruck – TVG Großsachsen 33:28  (15:16)

Vorm Landegericht Dortmund sei Fürstenfeld mit seinem Antrag auf eine einstweilige Verfügung gegen den Abzug von 13 Punkten (wir berichteten mehrfach) gescheitert. Dies verkündete jedenfalls der Münchner Merkur. Insiderinformationen nach sei dies auch der Tenor des Gerichts. Eine endgültige Entscheidung war aber nicht direkt am Verhandlungstag gefallen. Der Sieg bescherte indes die Gewissheit über den endgültigen Klassenerhalt. Der wurde aber erst in der zweiten Halbzeit gesichert. Denn der TVG hat 21:18 (36.) und 23:20 (39.) geführt. Die „Brucker“ drehten das Spiel postwendend (25:23). Der Einbruch sei der dünnen Personaldecke geschuldet, heißt es von Gästeseite. Über Provokationen seitens der TuS-Spieler gegenüber der „Saasemer“ Bank schweigt sich die PM des TVG vornehm aus, wurde aber in bayerischen Medien breitgetreten.

TSG Haßloch – HC Oppenweiler/Backnang  25:27 (14:13)

Besonders durch Kontertore setzte der Gast die entscheidenden Nadelstiche, um den knappen Sieg einzufahren, lagen er doch zwischenzeitlich 18:20 zurück.

TV Hochdorf – VfL Pfullingen 21:28 (11:12)

Auch hier hatte ein Pfälzer Team gegen einen Württemberger das Nachsehen. Das Rennen war nach dem 7:12 beim 17:17 wieder offen (43.). Enorm viele technische Fehler zogen sich durchs gesamte TVH-Spiel. So auch dann in Hälfte 2, als Pfullingen auf 21:17 und 23:18 enteilte.

SG Köndringen/Teningen – SV Zweibrücken 25:25 (11:15)

Die SG musste nach ziemlich durchwachsenen 50 Minuten mit dem einen Zähler noch zufrieden sein. Es war immerhin das sechste Spiel in Folge ohne Niederlage. mj