An diesem fünftletzten Spieltag in der Sdstaffel der 3. Liga gab es überwiegend Auswärtssiege nach den vielen Heimerfolgen der Vorwoche. Dabei verfolgte so jeder seine Vorgaben, nicht alle sollten in Erfüllung gehen. Auch die beiden Letzten, die feststehenden Absteiger, setzen sich noch Ziele. Mundenheim wollte noch den Relegationsplatz erobern, und Schlusslicht Zweibrücken gedachte, noch den Konkurrenten aus Ludwigshafen zu überholen. An der Tabellenspitze entzerrte sich das Bild nur wenig, allerdings dürfte die TGS Pforzheim im Aufstiegsrennen nun die schlechtesten Karten haben.

VfL Pfullingen – SG Nußloch  26:27 (14:12)

Wenn auch etwas knapp, denn Pfullingen legte endlich wieder ein starkes Spiel hin, aber die SGN verteidigte ihre Poleposition eine weitere Woche. Am Ende fehlten dem Hausherren etwas Glück und Cleverness, schließlich haate der VfL meist geführt. Der Klassenerhalt ist jedoch nun auch rechnerisch in trockenen Tüchern.

VTV Mundenheim – TSB Horkheim 21:34 (8:16)

Praktisch überhaupt kein Mühen schien der TSB zu haben, um der SGN haucheng im Nacken zu bleiben. 3:6 nach wenigen Minuten – in diesem Stil ging es fast durchgehend weiter. Die VTV waren chancenlos und verloren ihren noch spielenden Co-Trainer und zukünftigen Coach Marco Tremmel durch Verletzung.

HBW Balingen/Weilstetten II – TV Hochdorf 31:23 (15:13)

Auch HBW hatte spätestens nach dem 19:19 keine Probleme mehr, seine Position zu verteidigen. Der TVH wirkte am Ende wehrlos, nutze kaum noch sich bietende Chancen.

TVG Großsachsen – TGS Pforzheim  35:24 (16:13)

Abgesehen von seinem einen Ausrutscher bleibt der TVG daheim eine Macht. Das musste der frühere Spitzenreiter bitter zur Kenntnis nehmen. Wirkten die TGS-Akteure ausgelaugt (nach eigenem Bekunden die schlechteste Saisonleistung), legte Großsachsen munter und frisch eine heiße Sohle aufs Parkett.

HG Oftersheim/Schwetzingen – SG Köndringen/Teningen 29:29 (14:16)

In diesem taktischen Geplänkel trat die HG wieder besser auf als zuletzt, versäumte es aber mehrfach das verwaiste SG-Tor zu treffen. Sonst wäre die Partie vielleicht anders verlaufen. So feierten die Südbadener ausgiebig ihren Klassenerhalt, da die andere SG, Pforzheim/Eutingen, gleichzeitig verloren hatte.

HC Oppenweiler/Backnang – TuS Fürstenfeldbruck  27:31 (12:16)

Der HC wollte kein weiteres, kein viertes Remis in Folge, kassierte dafür aber eine noch weniger willkommene Niederlage. Dabei hat der  Gastegber sich kämpferisch von seiner besten Seite gezeigt, war aber beim 29:22 schon deutlich geschlagen. Die Bayern trumpften in der Form der Hinrunde auf, besonders nach dem Seitenwechsel. Am heutigen Mittwoch soll übrigens vor dem Landgericht Dortmund eine einstweilige Verfügung des TuS wgen des Punktabzugs verhandelt werden.

SV Zweibrücken – TSG Haßloch  24:27 (14:12)

Es ginge um die Reputation hieß es im Vorfeld, den Prestigeerfolg trug der Gast mit etwas Schwierigkeiten davon. Der SVZ führte 17:12, dann vernagelte Haßloch förmlich seinen Kasten und legte auf 20:19 vor – die Partie war gedreht. Der Einsatz des siebten Feldspielers hätte dabei den Ausschlag gegeben.

SG Pforzheim/Eutingen – SG Kronau/Östringen II 26:30 (15:14)

Der Gast durfte ohne Druck aufspielen, der Hausherr leistete sich indes ein Fehlerfestival. Der Relegationsplatz scheint damit gebucht, der utopisch anmutende Klassenerhalt steht praktisch außer Frage. Der Knackpunkt erfolgte nach dem 21:20, Kronau/Östringen zog trotz Personalproblemen nach einer fast zwölfminütigen Torflaute der Gastgeber davon (22:25).